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    Inhalatorium

    - von Elisabeth Kleissner am 07.12. 2019

    Im Inhalatorium wird frisches Reisig – eine Mischung aus Weißtanne, Nordmannstanne und Küstentanne -jeweils ein Mal im Frühling und ein Mal im Sommer eingehängt. Über das Tannenreisig tropft salzhaltiges Wasser. Dabei werden ätherische Öle frei.

    Uraltes Wissen neu entdeckt

    Die heimische Tanne (= Albies alba) wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Hildegard von Bingen beschrieb die Tanne als belebendes Mittel gegen Erschöpfung. Sebastian Kneipp wusste um die Heilwirkung der Tanne als Tee aus frischen Trieben gegen Husten und Verschleimung.

    Eine halbe Stunde Aufenthalt im Inhalatorium ist ideal, damit Körper, Geist und Seele von den meeres- und waldluftähnlichen Eigenschaften profitieren.

    Sehr junge, junge und nicht mehr ganz so junge UFOs im Inhalatorium.

    Die Tanne mit ihren ätherischen Ölen (Bornylacetat, Pinen, Camphen, Phellandren,…) wirkt entzündungshemmend, auswurffördernd, durchblutungsfördernd und antiseptisch. Die herabtropfende Sole nimmt die ätherischen Öle auf, wird von Zweig zu Zweig tropfend in immer kleiner werdende Tropfen geteilt, zerstäubt und gelangt in feinsten Partikeln in die Atmluft.

    Die mit Sole und ätherischen Ölen angereicherte Luft wirkt wohltuend auf die Atemwege und lindernd bei Erkältung, Bronchitis, Pollenallergie, Asthma, Herz-, Kreislauferkrankungen, Erschöpfungszuständen nach geistiger oder körperlicher Anstrengung.

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    Kategorie: Umweltforum | Kommentare deaktiviert für Inhalatorium